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Abschlusswettkampf in Meschede

Zum 44. Hochsauerlandschwimmwettkampf im Freibad, hatte der SSV Meschede am vergangenen Wochenende eingeladen und 26 Vereine hatten ihre Aktiven zu rund 2319 Starts gemeldet. Die SG Niederrhein war mit 49 Schwimmern, 288 mal starteten, zum Wettkampf angereist. 

Der Sonnengott hatte wie auch in letztem Jahr ein Einsehen mit allen Aktiven und belohnte die Veranstaltung mit 28 ° C wohliger Wärme, so dass niemand frieren musste. Das angenehme Schwimmerwetter mit Sonne pur über das gesamte Wochenende trug sehr zu einer entspannten Atmosphäre in der Zeltstadt auf beiden Seiten der Ruhr wie auch am Beckenrand bei. Wärmemäntel und Winterjacken wurden in diesem Jahr nicht benötigt.

Wie gewohnt, war die Veranstaltung durch den SSV Meschede wie immer super organisiert, das ORGA Team war bestens auf den Ansturm durch Wochenendgäste im Schwimmbad gewappnet. Der SSV Meschede verzeichnete in diesem Jahr rund 400 mehr Starts als in den vergangenen Jahren, insgesamt 50 Staffelstarts und 2314 Einzelstarts wurden gezählt. Neben dem anspruchsvollen Wettkampf wird aber auch das „Sauerlandfeeling“ in der landschaftlich reizvoll gelegenen Schwimmanlage nicht nur von den Moersern geschätzt. Dieses ist der traditionelle Abschluss Wettkampf für die Saison, bevor die Aktiven in die Sommerferien gehen.

Das Trainerteam der SG Niederrhein war ebenfalls bestens durchorganisiert, so dass alle 49 Aktiven auf den Punkt zu ihrem Startplatz fanden. Der erste Wettkampftag begann für die SG Niederrhein mit den 400 m Freistil, hier sicherte sich Lilia Astrovski (2004) souverän die erste Goldmedaille für die Aktiven aus Moers, Leonie Klimas (2004) wurde dritte. Über 200 m Rücken erschwamm sich Mareike Altenfeld (2008) den zweiten Platz. Jana Sophia Baum (2009) startete als jüngstes Mädchen, Viktor Astrovski (2010) als jüngster Junge der SG Niederrhein an diesem Wochenende.

Im Anschluss daran fanden die Vorläufe über 50 m Schmetterling zu den in Meschede traditionell altersübergreifend ausgeschwommen Endläufen statt. In der Jahrgangswertung erschwammen Cara Vogt (2008), Julia Horchmer (2001), Friedrich Bela Schmidt (2004), Simon Kiekow (2003) und Jan Konopka (1988) in dieser Disziplin Gold, Silber erhielten Lilia Astrovski (2004), Lukas Reinkober (2000) und Lars Jansen (2001). Felix Baum (2004), Mirko Kiekow (2005) und Jasin Macak (2006), Lea Klimas (1998) und Lena Weyers (2003) schlugen jeweils als dritte an. 

Es folgten die Vorläufe über 50 m Brust, hier siegte Paula Meyer-Glitza (2006), Maxim Astrovski (2009) und Felix Baum (2004). Einen weitere Medaille in Silber sicherte sich Jana Thiel (2004) in dieser Disziplin.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurden die Endläufe über 50 m Schmetterling und 50 m Brust ausgeschwommen. Für diese Endläufe qualifizierten sich allein die 8 schnellsten Schwimmer aus den Vorläufen. Julia Horchmer (2001) startete im Finale über 50 m Schmetterling und wurde am Ende 5. Jan Konopka (1988) und Simon Kiekow (2003) traten im Finallauf der Herren über 50 m Schmetterling an: Jan Konopka ließ die Konkurrenten und den Teamkollegen Simon Kiekow hinter sich.

Zum Finale über 50 m Brust traten Andreas Thiel (1968), Lars Jansen (2001) und Felix Baum (2004) an: Andreas Thiel wurde vierter, Felix Baum fünfter und Lars Jansen siebter im Finale. Das Finale über 50 m Rücken fand ohne Beteiligung der SG Niederrhein statt. 

Nach den Vorläufen hatte sich bei den Männern der SG Niederrhein Simon Kiekow (2003), Kai Rosenau (1996) sowie Jan-Hendrik Harder, bei den Frauen Marlene Eichholz (2003) und Lena Weyers (2003) und Lilia Astrovski (2004) qualifiziert. Auch in den Freistilendläufen gab es spannende Kopf-an-Kopf-Rennen, Lena Weyers und Lilia Astrovski schlugen nahezu gleichzeitig an und belegten Platz 2 und 3, Marlene Eichholz wurde 5.

In der Pokalwertung der jüngeren Jahrgänge erschwamm Paula Meyer-Glitza im Jahrgang 2006 Platz 1. Tim Stermann erhielt einen Jahrgangspokal für den dritten Platz im Jahrgang 2007, Cara Vogt im Jahrgang 2008 für den 2. Platz. Die Ehrung mit einem Pokal für die beste Einzelleistung verdiente sich Trainer Jan Konopka mit seinem Start über 50 m Schmetterling.

Große Freude herrschte bei den Kindern, dass möglichst jeder einmal einen Staffelstart absolvieren durfte. Die SG Niederrhein stellte 5 Staffelmannschaften für die 8 x 50 m Mixed Freistilstaffel.

l. Mannschaft: Lilia Astrovski, Aleyna Can, Marlene Eichholz, Lena Weyers, Friedrich Bela Schmidt, Lars Jansen, Jan-Hendrik Harder, Simon Kiekow.

2. Paula Meyer-Glitza, Jolina Walter, Jule Wriggers, Lena Sophie Kaczmierczak, Mirko Kiekow, Jurij Astrovski, Justus Kessel, Jasin Macak, Lia Sterman

3. Mannschaft Victor Astrovski, Maxim Astrovski, Yannik Braun, Tim Stermann, Jule Kramps, Christina Holtmann, Anni Hagenbruck, Cara Vogt, Sina Weber

4.Mannschaft: Nina Welting, Jana Thiel, Guiomar Ahrensmeyer-Morales, Leonie Klimas, Simon Horchmer, Felix Baum, Daniel Trepalina.

5. Mannschaft Harun Macak, Lukas Reinkober, Pascal Mehlan, Kai Rosenau, Lea Klimas, Julia Horchmer, Hannah Seifert, Harisa Macak

Die wenigen Eltern der SG Niederrhein die am Rand standen feuerten ihre Aktiven lautstark an. Zum Leidwesen der großen SG Niederrhein Fans gab es in diesem Jahr leider keine Betreuerstaffel, dies soll im nächsten Jahr aber wieder anders werden.

Insgesamt konnte die SG Niederrhein 51 Gold-, 39 Silber- und 31 Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen und ist damit Zweiter in der Gesamtwertung nach dem SV Blau-Weiß Bochum mit einem minimalen Punktunterschied von 28 Punkten. Mit 238 Punkten Vorsprung verwiesen die Moerser den Vorjahressieger PSV Oberhausen auf den dritten Platz.

Für alle Aktiven war dieses Wochenende ein schöner Abschluss mit vielen persönlichen Bestzeiten.

 

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